8. Oktober 2013

1 How to make a perfect shoot - Part 1

Tabea | /



Heute möchte ich euch erklären, wie ihr ein gutes Portrait ohne viel Aufwand schaffen könnt. Der Post ist übrigens auch bei CPL zu finden :)



Dieses Tutorial teile ich in zwei Teile auf, dann ist es leichter. Heute geht es um das Fotografieren - im Besonderen um die Location und Ideen -  im nächsten Teil dann um das Bearbeiten.



Als erstes ist es immer einfacher, jemand anderes zu fotografieren, als sich selbst! Also sucht euch ein Versuchskanninchen - oh, entschuldigt, eine Person, die ihr fotografieren möchtet.

Dann ist der Ort, oder vielmehr die Lichtquelle des Ortes wichtig. Denn direktes Sonnenlicht verursacht Schlagschatten und ist nicht schön anzusehen, vor allem, wenn es von oben kommt. Also sucht euch ein schattiges Plätzchen, damit das Licht weich verteilt ist.

Ich benutze dann immer diesen Reflektor. Mit einem Reflektor könnt ihr ein weiches Licht erzeugen und auch eine Seite mehr aufhellen. Diese 15 Euro sind gut angelegt! Aber ihr könnt auch einfach ein großes Blatt weißes Papier nehmen. Alufolie oder Rettungsfolie auf einen Rahmen gespannt funktioniert auch. Dadurch könnt ihr eine Seite des Gesichtes aufhellen, sodass wirklich das gesamte Gesicht erhellt wird.

Sonst ist die Location auch noch wichtig: Ein einfacher Hintergrund kann funktional sein, aber oft wird das Bild dann zu "flach". Ich fotografiere gerne im botanischen Garten, Wald oder an einer Wasserquelle: Fluss, See oder ähnliches.

So. Damit hätten wir jetzt Location und Model. Fehlt noch das Foto, oder?
Hier habe ich euch erklärt, wie man ein Foto etwas durch die Aufteilung aufpeppen kann. Doch auch andere Faktoren können ein Foto aufpeppen. Lasst zum Beispiel mal das Model nicht in die Kamera gucken, sondern daran vorbei:





















Ganz wichtig ist, dass sich die fotografierte Person wohlfühlt. Sie darf sich nicht in eine fremde Rolle versetzen, da dann die Fotos schnell gestellt wirken. Es muss nicht immer lächeln und schöneheileWeilt sein, sondern Bilder können auch traurig oder nachdenklich wirken.

Für mich ist auch immer wichtig, dass die Bilder nicht langweilig werden. Also, dass der Blick auf den Bildern hängen bleibt.

Aber auch der Fokusbereich kann das Bild interessant machen:




Links ist der Fokus auf den Baum, rechts auf die beiden Turteltäubchen. Aber gerade, dass der Fokus nicht auf den eigentlichen "Mittelpunkt" des Bildes ist, wirkt das linke Bild gerade interessant!

Mir hilft beim Fotografieren immer, etwas Musik dabei laufen zu lassen. Unterhaltet euch mit dem Model - so könnt ihr einzigartige Momente festhalten, wenn es anfängt zu lachen, oder nachdenklich zuhört.

Bis zum nächsten Teil, wo ich euch dann ein paar einfache Handgriffe zum Bearbeiten zeige ;)

Tabea




1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Eigentlich war es gar nicht so schwer die Seifenblasen zu fotografieren, da es ziemlich windstill war und die Blasen auch erstaunlich gut gehalten haben :)

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